Firmenvorstellung / Firmengeschichte

Die Firma Holz Frank - Heute

Die Firma Holz Frank besteht seit dem Jahr 1900 und ist mittlerweile in vierter Generation noch immer inhabergeführt - heutzutage, im Alter der Großkonzerne, schon fast eine Seltenheit! Einen Einblick in die Firmengeschichte finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Heute, knapp 120 Jahre nach der Gründung, sind wir unseren Gründungsprodukten, den Souvenirartikeln treu geblieben. Allerdings mussten wir uns natürlich auch der Zeit anpassen, indem wir unser Portfolio mit den Bereichen Gastronomie, Haushaltsartikel, Dekoartikel und Werbeartikel erweitert haben und dies auch weiterhin tun. Natürlich bleiben wir dabei unserem Werkstoff Holz treu und verarbeiten keine anderen Materialien.

Dafür können wir Ihnen beinahe jeden Kleinartikel aus Holz anfertigen mit unseren vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten:

-    Lackieren (auch mit lebensmittelechtem Lack)
-    Ölen (Leinöl)
-    Beizen
-    Siebdruck
-    Branddruck
-    Digitaldruck
-    Hygenische Folienverpackung (verschrumpfen)
-    Sämtliche Schleif- und Sägearbeiten
-    CNC Arbeiten
-    Lasergravieren 
-    Laserschneiden

HolzFrankVonOben1280570cff008d81b(Luftaufnahme vom Firmengelände vor Beginn des Neubaus)

Durch das stetige Wachstum brauchen auch wir immer mehr Platz, daher ist seit Juli 2018 unser Neubau im Gange.

Er gliedert sich in drei Bauabschnitte:
Der erste Abschnitt, der kurz vor der Fertigstellung ist, bringt uns 250 m² Bürofläche, je 120 m² für unsere Laser und Schreiner sowie 300 m² für unsere Logistik. Der schrittweise Umzug in dieses Gebäude ist mittlerweile in vollem Gang. 

neubau-aussen-dez2018(Neubau Stand Dez. 2018)

Im zweiten Abschnitt (geplanter Beginn: Frühjahr 2019) entstehen 1100 m² Hochlager mit Platz für ca. 1.800 Europaletten: durch mehr Lagerplatz können wir natürlich auch Lieferzeiten verkürzen. 
Mit dem dritten und letzten Bauabschnitt vergrößern wir unsere hauseigene Lackiererei auf 150 m² um auch hier Wartezeiten zu verkürzen und unsere Qualität zu steigern.

Für alle Bauabschnitte/Gebäude gilt das Prinzip der Nachhaltigkeit: durch exzellente Dämmung und die Niederenergie-Fußbodenheizung wird soviel Energie wie möglich eingespart. Außerdem befindet sich auf dem Dach des Neubaus eine Photovoltaikanlage, die nach Fertigstellung ca. fünfmal soviel Energie erzeugt wie derzeit von uns benötigt wird.

Auch wir selbst versuchen, noch mehr für die Umwelt zu tun und weiterhin so wenig Müll wie notwendig zu erzeugen.
Zum Beispiel verarbeiten wir bei uns anfallende Kartonagen durch Schreddern weiter zu einem perfekt polsternden Packmaterial.

Truppe2019
Das Holz-Frank-Team

Gerne empfangen wir nach Anmeldung Ihren Besuch - hier eine Routenbeschreibung:

 

Die Geschichte der Firma Holz Frank seit 1900

Katalog-1900

Die Firma Holz Frank, damals noch "Frank & Co." wurde genau 1900 zur Jahrhundertwende, also nun vor nun bald 120 Jahren, von Karl Frank in Nürnberg gegründet. 1912 zogen wir dann in das schön ländliche Hersbruck.
Während des zweiten Weltkrieges war das Unternehmen vorübergehend sillgelegt, da die beiden Mitinhaber Karl und Willi Frank zum Wehrdienst eingezogen waren. Willi Frank kehrte aus dem Krieg nicht mehr zurück, er gilt als vermisst. Karl Frank nahm nach seiner Heimkehr die Herstellung von Reiseandenken wieder auf. Damals kam die Erzeugung von Spielwaren, vor allem Kaufläden für Kinder, hinzu. Im Jahr 1949, ein Jahr nach der Währungsumstellung, als auch der Fremdenverkehr wiederauflebte, ging er zum ersten Mal wieder auf die Reise. Die Aufträge, die dabei von den meist alten Kunden vermehrt eingingen, belebten das Geschäft wieder stark. Heute beziehen Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet Reiseandenken von dem alteingeführten Hersbrucker Unternehmen. Darüber hinaus exportierte die Firma schon 1959 nach Kanada, in die Schweiz, nach Österreich und in die Benelux-Staaten.

Zeitung-Souvenir

Die Reiseandenken haben sich in Form, Art und Ausführung in den Jahrzenten des Bestehens des Unternehmens natürlich immer wieder gewandelt. War es 1930 und 1940 die Tasse mit See und Bergen darauf oder der "Kaiserteller", so hat man 1960 an den wohlklingenden kleinen Almglocken, an die Schweizerhäuschen mit der Spieluhr, den "Holländern" - Hollandschuhe, die als Nadelkissen verwendet werden - und manchen anderen Freuden.

Der Vielfalt des Geschmacks ist durch die Vielfalt der Erzeugnisse Rechnung getragen, in einträchtigem Nebeneinander finden sich billige Stücke neben kunstvoll ausgeführten Artikeln. Der Betrieb beschäftigt 30 Männer und Frauen. Im Frühjahr und vor dem Einsetzen der Reisezeit war natürlich Hochbetrieb in den Räumen Holz Frank.
Die Drechslerei bearbeitet das Rohmaterial. Es werden hauptsächlich heimische Hölzer verarbeitet. Drei Mann hoch lagern die Rindenstammscheiben für die Rindenstammbilder in mächtigen Rundtürmen. Wie der Metzger seine Wurstscheiben, so hat die Säge, die etwa fingerdicke Scheiben von Baumstamm geschnitten. Jetzt trocknen sie noch aus.
In der Werkstatt der Drechsler, von wo aus auch die Betriebsräume mit einem UNIC-Zentralofen geheizt werden, laufen eine Abrichtmaschine, Drehbänke, Kreissäge, Oberfräse und eine Dekupiersäge; die letztere ist einer Laubsäge ähnlich, nur wird sie maschinell betrieben.

In der einen der beiden Malerwerkstätten sind ein halbes Dutzend Frauen und Männer mit der Herstellung der Rindenstammbilder beschäftigt, von denen sehr viele für den Export gebraucht werden. Auf langen Stapelbrettern reihen sich die wie auf dem Fließband hergestellten Bilder auf. Jeder Maler sitzt an einem sogenanntem "Bankett", auf das er Malgut und Arm aufstützen kann. Über den Arbeitsplätzen sind einzelne schaltbare Neonleuchten angebracht.

In der zweiten Werkstatt türmen sich auf den Tischen dann die bunten Holländerschuhe, mit den roten, blauen, gründen Nadelkissen, da stehen die Eieruhren wie die Soldaten in langer Reihe und läuten die Almglocken leise in dem geschäftigen Alltag, wenn Sie die Malerin aufnimmt, bemalt und wieder zurückstellt. In allen Größen werden tiefblaue Enziane, samtene Edelweiß oder leuchtend roter Almrausch darauf gemalt; oder aber grüne Schwarzwaldtannen oder Schiffe mit weißen Segeln auf blaue Wellen - je nach dem, wohin die Andenken gehen, beziehungsweise von wo sie einmal Grüße bringen sollen, aus den Bergen, aus dem Schwarzwald oder vom sonnigen Bodensee.

Zwei Männer arbeiten hier mit elektrischen Brandapparaten. Die müssen geschickte Hände und ein sicheres Auge haben. Mit einem glühenden Stift schreiben sie Namen auf die Teller oder Schalen, deuten sie Umrisse für die Malerei an oder brennen Verzierungen auf. Auf langen Brettern werden die fertigen Artikel dann in den benachbarten Trockenraum getragen, wo sie auf Regalen trocknen und auf den Versand warten.

Der Packraum liegt wieder im Erdgeschoß. Hier werden die Sendungen nach den Aufträgen zusammengestellt und sorgfältig verpackt. Ein paar Tage später schon werden sie in den Kunstgewerbegeschäften, den Reiseandenkenläden und Kiosken in Garmisch, Berchtesgaden, am Tegernsee und Titisee oder irgendwo im benachbarten, gern von Reisenden besuchten Ausland angeboten; als ein freundlicher Urlaubsgruß oder eine kleine Erinnerung an richtige blaue Alpenblumen oder richtige weiße Segel oder eine kleine Melodie, die hier das Schweizerhäuschen erklingen lässt.

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Unser damaliger Katalog mit Hauptaugenmerk auf Souvenirartikel aller Art, insbesonere aber auf Rindenscheiben und Rindenbilder.

Der große Brand 1984 und anschließende Neubau der Firma Holz Frank

Zeitung-Brand

 Der Wiederaufbau in Bildern:

 Neubau-Buero

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